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	<title>prezentation &#187; Presentation Zen</title>
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	<description>Präsentationsdesign und Vortrag</description>
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		<title>Zen oder die Kunst der Präsentation – 2. Auflage</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchreview]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationsdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Garr Reynolds]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28. März 2012 ist die zweite (überarbeitete) Ausgabe von Garr Reynolds&apos; (Twitter: @presentationzen &#8211; Blog: presentationzen.com) Zen oder die Kunst der Präsentation erschienen. Es ist die deutschen Ausgabe von Presentation Zen. Die englische Ausgabe habe ich bereits im Dezember erhalten und gelesen. Für mein Review wollte ich aber auf die Verfügbarkeit der deutschen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2012/04/ZenOder_2.jpg" alt="Zen oder die Kunst der Präsentation - Zweite Ausgabe" title="Zen oder die Kunst der Präsentation - Zweite Ausgabe" width="216" height="300" class="alignleft" />Am 28. März 2012 ist die zweite (überarbeitete) Ausgabe von Garr Reynolds&apos; (Twitter: <a href="http://twitter.com/presentationzen/" target="_blank" title="Garr Reynolds auf Twitter">@presentationzen</a> &ndash; Blog: <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank" title"Blog &laquo;presentation zen&raquo; von Garr Reynolds">presentationzen.com</a>) <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827331269/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827331269" target="_blank">Zen oder die Kunst der Präsentation</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3827331269" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> erschienen. Es ist die deutschen Ausgabe von Presentation Zen.</p>
<p>Die englische Ausgabe habe ich bereits im Dezember erhalten und gelesen. Für mein Review wollte ich aber auf die Verfügbarkeit der deutschen Ausgabe warten. In der Folge könnt Ihr lesen, was neu ist, was geblieben ist und ob es sich lohnt, die zweite Ausgabe zu kaufen.</p>
<h3>Was ist neu?</h3>
<p>Wenn man sich das Inhaltsverzeichnis anschaut, fallen zwei Dinge auf: Zum einen hat die zweite Ausgabe rund 70 Seiten mehr, was auch schon auffällt bevor man das Buch aufschlägt. Und zum anderen gibt es ein vollständig neues Kapitel &laquo;Engagement ist notwendig&raquo; zum Thema Vortrag.</p>
<p>Garr hat wirklich alles überarbeitet; an einigen Stellen Formulierungen verbessert, an anderen die Inhalte aktualisiert und erweitert (auch im Bereich Präsentationen hat sich seit der ersten Ausgabe von Anfang 2008 einiges getan). Und natürlich gibt es neue Beispiele, Studien und Gastbeiträge.</p>
<p>Zum neuen Kapitel &laquo;Engagement ist notwendig&raquo; sei zunächst angemerkt, dass die Übersetzung ins Deutsche etwas holprig ist (wie bei so vielen Übersetzungen). Es geht nämlich darum, aus passiven Zuhörern und Zuschauern mehr zu machen &ndash; nämlich aktive Teilnehmer.</p>
<p>Und dabei helfen uns Emotionen. Sie integrieren die Teilnehmer, machen sie zu einem Teil unseres Vortrages.</p>
<p>Dazu brauchen wir einerseits unsere authentischen Emotionen (nichts wirkt unglaubwürdiger als gespielte Begeisterung). Andererseits müssen wir auch die Emotionen unserer Teilnehmer wecken. Garr beschreibt hier sehr gut, wie wir ein Gemeinsamkeitsgefühl finden, welche einfachen Ideen dabei helfen, die Lücke zwischen Präsentierendem und Publikum zu schliessen.</p>
<p>Dieser Bereich ist besonders für die IT-Branche (in der ich arbeite) und für die Deutschsprachigen (was ich bin) schwierig. Wir &laquo;wissen&raquo;, dass nur harte Fakten zählen und Emotionen generell unprofessionell sind. Professionell oder nicht: Gefühle sind der beste Weg, näher zu unserem Publikum zu kommen, es zu erreichen.</p>
<h3>Was ist geblieben?</h3>
<p>Zen oder die Kunst der Präsentation ist meiner Meinung nach immer noch <strong>das Standardwerk</strong> für den Einstieg in die Welt der besseren Präsentationen. Durch die Erweiterungen ist es aber vollständiger, runder geworden. </p>
<p>Garr führt uns durch die wesentlichen Schritte für eine gute Präsentation: Die Vorbereitung, das Design und den Vortrag.</p>
<p>Der Aufbau ist wie gehabt: Nach einer allgemeinen Einleitung geht es zunächst um die Vorbereitung und Planung, dann um das Design der visuellen Hilfen (Folien) und zum Schluss um den Vortrag selber.</p>
<p>Das Buch ist immer noch ein hervorragendes Beispiel für liebevolles Design. Und auch der Inhalt des Buches bleibt hochwertig: Dank eines roten Fadens und vieler klarer Beispiele versteht man die Gedanken und Ideen sehr gut. Es fällt leicht, diese in eigenen Präsentationen anzuwenden.</p>
<h3>Und wie ist die zweite Auflage so?</h3>
<p>Ich persönlich war schon von der ersten Auflage begeistert und habe sie als &laquo;Handout&raquo; für meine Workshops und Coachings verwendet. Ausserdem habe ich sie häufig an Freunde, Arbeitskollegen und Kunden verschenkt (Vorsicht, unkommentiert kann das als Kritik aufgefasst werden!). Insgesamt habe ich sicher so um die 200 Exemplare (Englisch, Deutsch und Französisch) der ersten Auflage gekauft und weitergegeben. Man könnte also sagen, dass ich überzeugt bin.</p>
<p>Garr hat es tatsächlich geschafft, dass die zweite Auflage runder, vollständiger ist. Nach dem Lesen der zweiten Auflage, fehlt mir in der ersten was.</p>
<p>Oder um es kurz zusammen zu fassen: <strong>Die zweite Auflage ist eine verbesserte Version einer bereits hervorragenden ersten Auflage.</strong></p>
<h3>Soll ich es kaufen?</h3>
<p>Wer besser (und anders) präsentieren will, neue Ideen sucht und bereit ist, vom normalen &laquo;Death by PowerPoint&raquo; abzuweichen, für den ist dieses Buch der ideale Einstieg. Aber Vorsicht: Nach dem Lesen des Buches können Folgekosten entstehen, weil man plötzlich den Bedarf für weitere Bücher von Garr, Nancy Duarte, den Heath-Brüdern oder John Medina entwickelt (siehe Buchempfehlungen in der rechten Spalte).</p>
<p>Wer sich nicht für Präsentationen interessiert und nicht an seinen arbeiten will &hellip; der liest das hier wohl eh nicht.</p>
<p>Wer auf der Suche nach einer Anleitung zu PowerPoint (oder Keynote) und all den coolen Animationen ist, für den gilt: Kaufe dieses Buch! Es liefert keinerlei Anleitungen zu diesen Themen, aber es erklärt, warum man diese nicht oder nur sehr spartanisch braucht.</p>
<p>Wer die erste Auflage gelesen hat und das Buch seitdem im Schrank stehen hat, für den gilt: Um es nicht zu lesen, lohnt sich die Investition nicht. Aber es kann ein willkommener Anlass sein, die Ideen mal wieder aufzufrischen.</p>
<p>Wer die erste Auflage – so wie ich – immer mal wieder in den Händen hat, dem sei die zweite Auflage ans Herz gelegt. Mit dem zusätzlichen Kapitel und den vielen kleinen Ergänzungen ist die zweite Auflage definitiv ein Fortschritt und die Investition lohnt sich.</p>
<h3>Warnung für Kindle-Benutzer</h3>
<p>Die Version für den Kindle von Anfang 2012 ist immer noch die erste Auflage (zumindest war das Mitte April 2012 so). Die ist zwar auch schon ok (das Design ist auf dem Kindle naturgemäss wesentlich schwächer), aber ich würde doch eher noch einen Moment warten und dann die zweite Auflage kaufen &ndash; oder für sechs Euro mehr die Papierauflage kaufen.</p>
<p>Allerdings kann man <a href="http://www.addison-wesley.de/9783827331267.html" targte="_blank" title="Zen oder die Kunst der Präsentation im Online-Shop von Addison-Wesley">hier bei Addison-Wesley</a> das eBook (oder eine Kombination aus eBook und Papierversion) bestellen. Wichtig ist dabei aber, dass sie sie unter eBook folgendes verstehen: Eine PDF-Datei und die Möglichkeit zum Online-Lesen. Wer es also offline auf iPad oder Kindle lesen will: Es geht zwar mit dem PDF, ist aber nicht optimal.</p>
<div class="disclaimer">Ein (englischsprachiges) Review der (englischsprachigen) Second Edition von presentation zen findet Ihr übrigens auf Dirk Hauns (Twitter: <a href="http://twitter.com/dirkhaun" target="_blank" title="Dirk Haun auf Twitter">@dirkhaun</a>) Blog <a href="http://www.themobilepresenter.com/article.php/presentation-zen" target="_blank" title="Review von presentation zen von Dirk Haun auf The Mobile Presenter">The Mobile Presenter</a>.</div>
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		<title>Buchreview: &#171;The Naked Presenter&#187; von Garr Reynolds</title>
		<link>http://prezentation.ch/2011/02/buchreview-the-naked-presenter-von-garr-reynolds/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 17:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Garr Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[The Naked Presenter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende vergangenen Jahres wurde das neue Buch &#171;The Naked Presenter &#187; von Garr Reynolds veröffentlicht. Auf dem Weg zu seinem Seminar in Paris hatte ich &#8211; dank eines sehr langsamen TGV &#8211; genug Zeit um das Buch zu lesen. Inzwischen ist die englische Version auch bei Amazon.de lieferbar (kurz vor Weihnachten wurden die ersten Exemplare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="disclaimer">Ende vergangenen Jahres wurde das neue Buch &laquo;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0321704452?ie=UTF8&#038;tag=httpbobprojek-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0321704452">The Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0321704452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> &raquo; von Garr Reynolds veröffentlicht. Auf dem Weg zu <a href="http://prezentation.ch/2010/12/presentation-zen-european-seminar-2010-mit-garr-reynolds/" title="Eintrag: Presentation Zen European Seminar 2010 in Paris">seinem Seminar in Paris</a> hatte ich &ndash; dank eines sehr langsamen TGV &ndash; genug Zeit um das Buch zu lesen. Inzwischen ist die englische Version auch bei Amazon.de lieferbar (kurz vor Weihnachten wurden die ersten Exemplare verschickt).</p>
<p>Eigentlich wollte ich mit meinem Review warten, bis die Deutsche Ausgabe &laquo;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330459?ie=UTF8&#038;tag=httpbobprojek-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3827330459">Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3827330459" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&raquo; erscheint, was voraussichtlich im März passieren wird (bei Addison Wesley). Aber da viele die Bücher lieber im Original lesen, ist hier mein Review der Englischen Ausgabe. Sobald sich das deutsche Buch in meinen Fingern (und bei Amazon im Lager) befindet, werde ich noch ein ergänzendes Review der deutschen Fassung veröffentlichen.</div>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/the-naked-presenter-cover-255x300.jpg" alt="Das Buch &laquo;The naked Presenter&raquo;" title="The naked Presenter" width="255" height="300" class="alignleft" />Wie Garr bereits in <a href="http://prezentation.ch/2011/01/interview-mit-garr-reynolds-paris-122010/" title="Eintrag: Interview mit Garr Reynolds in Paris im Dezember 2010">unserem Interview</a> Anfang Dezember gesagt hat, geht es bei &laquo;The Naked Presenter&raquo; mehr um den Vortrag, die Kommunikation als solche. Ein kleiner Teil beschäftigt sich mit der Vorbereitung für eine Präsentation, aber der grösste Teil zeigt, wie und warum man die eigene Persönlichkeit und Leidenschaft in den Vortrag einbringt und damit eine echte Verbindung zum Publikum aufbaut.</p>
<p>Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Das erkennt man schon daran, dass ich es in einem Zug am Stück gelesen habe. Während sich für den Einstieg in die Materie sicher eher &laquo;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827327083?ie=UTF8&#038;tag=httpbobprojek-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3827327083">ZEN oder die Kunst der Präsentation</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3827327083" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&raquo; eignet, ist &laquo;The Naked Presenter&raquo; ideal um die Fähigkeit zu verbessern, das Publikum zu erreichen und zu motivieren.</p>
<p>Das Buch zeigt uns zunächst kurz die Vorbereitung einer Präsentation. Im Hauptteil lernen wir dann, wie wir schnell Kontakt zum Publikum herstellen, eine Beziehung aufbauen und es schaffen, die Aufmerksamkeit unserer Teilnehmer für mehr als nur ein paar Minuten zu halten. Dem Ende der Präsentation kommt dann noch eine wichtige Rolle für der Nachhaltigkeit unserer Botschaft zu.</p>
<p>Abschliessend erinnert Garr uns daran, dass wir Ausdauer brauchen um uns kontinuierlich zu verbessern.</p>
<h3>Vorbereitung</h3>
<p>Hier der wichtigste Punkt eigentlich die Zeit und der Raum, den man für die Vorbereitung braucht. Eine Präsentation vorzubereiten geht nicht mal einfach so hopp, hopp. Wir brauchen Zeit (und Raum), um uns Gedanken um die wichtigsten Rahmenbedingungen unserer Präsentation zu machen:</p>
<ul>
<li>&ndash; Was ist unser Ziel?</li>
<li>&ndash; Wer ist unser Publikum?</li>
<li>&ndash; Was ist unsere Geschichte?</li>
</ul>
<p>In diesem Abschnitt geht es auch darum, Ideen zu sammeln, zu organisieren, zu bewerten und auszuwählen. Wenn wir eine Idee haben: Was ist der beste Weg, diese Idee einem Publikum zu vermitteln? Und dabei geht es darum, die Idee zu vermitteln, nicht darum, sie zu erklären. Es geht darum, das Publikum zu überzeugen, nicht darum, es zu überreden.</p>
<p>Abschliessend sagt uns Garr, wie und wie viel wir proben und wie wir uns am Tag unserer Präsentation am besten vorbereiten.</p>
<h3>Kontakt herstellen</h3>
<p>Wie bringen wir unser Publikum dazu, uns ab den ersten Sekunden zuzuhören. Studien zeigen, dass wir im Regelfall rund 30 Sekunden haben, um einen Teilnehmer zu überzeugen, dass das Zuhören und Mitmachen interessanter ist als der Tagtraum oder die Email/SMS auf dem Smartphone. Wie schaffen wir es also, diese 30 Sekunden effizient und effektiv zu nutzen um Interesse zu wecken und Kontakt herzustellen?</p>
<h3>Verbindung aufbauen</h3>
<p>Das, was wir in einem persönlichen Gespräch in kleiner Gruppe erfahren, bleibt uns meist besser in Erinnerung als eine Rede, der wir zuhören. Wie schaffen wir es bei einem grossen Teilnehmerkreis, den wichtigen persönlichen Kontakt herzustellen, statt zu einem Publikum zu reden, mit den Teilnehmern zu kommunizieren?</p>
<h3>Aufmerksamkeit halten</h3>
<p>Wie Dr. John Medina schreibt (siehe &laquo;<a href="http://prezentation.ch/2010/08/brain-rule-4-das-zehn-minuten-modell-von-john-medina/" title="Blogeintrag:&laquo;Brain Rule #4: Das zehn Minuten Modell von John Medina&raquo;">Das zehn Minuten Modell von John Medina</a>&raquo;), haben wir eine Aufmerksamkeitsspanne, die selbst bei einem interessanten Thema nur ca. zehn Minuten hält. Wie können wir unseren Vortrag strukturieren und Aufbauen, so dass wir die Aufmerksamkeit über 20 Minuten, 30 Minuten, eine Stunde halten können? Es ist nicht leicht, aber Garr&#8217;s Tips bieten eine gute Grundlage (so, wie die von John Medina).</p>
<h3>Abschluss</h3>
<p>Wenn wir einen Vortrag gut beginnen, werden die ersten Sekunden in Erinnerung bleiben und eventuell das eine oder andere Highlight aus der Mitte. Aber wie können wir eine Präsentation effektiv abschliessen, so dass unsere wichtigste (einzige) Botschaft unsere Teilnehmer auch nach ein paar Tagen oder Wochen noch begleitet? Was ist ein guter Abschluss? (Ein Tip: Einfach weiter zu reden, bis die Zeit aufgebraucht ist/die Teilnehmer mit Gegenständen werfen und dabei die Folien nochmal in zufälliger Reihenfolge zu zeigen ist kein guter Abschluss!).</p>
<h3>Und die Antworten?</h3>
<p>Das tut mir jetzt leid. Auch wenn ich vorhabe, die eine oder andere Frage in der Zukunft auch hier zu beantworten (im Fall der Aufmerksamkeit habe ich das mit John Medina bereits gemacht), werde ich Euch im Moment dazu anhalten «The Naked Presenter» zu kaufen und zu lesen. Ausser dass Garr ein sehr charismatischer und sympathischer Redner ist, ist er nämlich auch ein sehr guter Author und Designer. Sein Buch lohnt sich also sowohl inhaltlich als auch ästhetisch.</p>
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		<title>Interview mit Garr Reynolds, Paris, 12/2010</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 15:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Garr Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem knappen Monat war ich beim grossartigen &#171;Presentation Zen European Seminar 2010 in Paris&#187;. Dabei hat sich die Gelegenheit ergeben, am neunten Dezember beim Frühstück dieses kurze Interview mit Garr Reynolds (Presentation Zen) zu führen. Dabei ging es um Präsentationen (natürlich), Kreativität und (Aus-) Bildung. Und am Rande auch um seine Bücher. Das Interview [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="disclaimer">Vor einem knappen Monat war ich beim grossartigen &laquo;<a href="http://prezentation.ch/2010/12/presentation-zen-european-seminar-2010-mit-garr-reynolds/" title="Eintrag: Presentation Zen European Seminar 2010 mit Garr Reynolds">Presentation Zen European Seminar 2010 in Paris</a>&raquo;. Dabei hat sich die Gelegenheit ergeben, am neunten Dezember beim Frühstück dieses kurze Interview mit <a href="http://twitter.com/presentationzen" title="Garr Reynolds auf Twitter" target="_blank">Garr Reynolds</a> (<a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank" title="Blog: Presentation Zen von Garr Reynolds">Presentation Zen</a>) zu führen. Dabei ging es um Präsentationen (natürlich), Kreativität und (Aus-) Bildung. Und am Rande auch um seine Bücher.</p>
<p>Das Interview haben wir auf Englisch geführt und ich habe es übersetzt und redigiert. Meine Änderungen und Auslassungen sind aber sehr sparsam, da ich die Aussagen nicht verfälschen wollte.</p></div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: Was sagst Du Leuten, für die Präsentationen nur eine Form der Täuschung sind, und die denken, dass es im Leben nur um echte Inhalte und ihre Botschaft geht?</div>
<div class="answer">
<p><strong><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrReynolds.jpg" alt="Garr Reynolds bei einem TweetUp in Paris im Dezember 2010" title="Garr Reynolds" width="300" height="188" class="alignleft" />Garr Reynolds</strong>: Du kennst tatsächlich solche Menschen?</p>
<p>Sie selbst sind vermutlich nicht besonders gut beim Präsentieren, oder? Deswegen sind sie in einer sehr emotionalen Situation, sind defensiv. Sie glauben, diese Fähigkeit nicht zu haben, haben nicht daran gearbeitet. Deswegen sagen sie, dass das nicht wichtig ist.</p>
<p>Aber das ist albern. Gute Kommunikationsfähigkeiten können für Grossartiges oder für Schlechtes genutzt werden. Man kann die schlechten Beispiele für Kommunikation anführen: Folien aus dem Marketing oder die glatte TV Werbung «Kaufen Sie jetzt. Nur jetzt …». Aber man kann mit diesen Fähigkeiten auch ehrlich und aufrichtig sein, eher wie Steve Jobs.</p>
<p>Es gibt viele Beispiele herausragender Persönlichkeiten, die auch grossartige Redner sind. Einige habe ich im Buch [<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0321704452?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0321704452" target="_blank" title="The Naked Presenter bei Amazon.de">The Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0321704452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />] erwähnt, wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ztLZcvtVIo4" target="_blank" title="Neil deGrasse Tyson bei authors@google auf YouTube">Neil deGrasse Tyson</a>, einen Wissenschaftler aus Harvard, der sehr bekannt und sehr intelligent ist. Er ist aber ebenso leidenschaftlich und klar in dem, was er sagt und wie er es sagt. Gute Kommunikation ist ihm sehr wichtig. Oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v3pYRn5j7oI" target="_blank" title="Teil eins einer Serie &laquo;Fun to imagine&raquo; mit Dr. Richard Feynman auf YouTube">Dr. Richard Feynman</a>, der Physiker. Er sagt das selbe: Wir müssen klar denken und verständlich kommunizieren.</p>
<p>Albert Einstein hat sehr gut kommuniziert – obwohl er sehr schüchtern war. Er sprach sehr verständlich und klar. Ein interessanter Gedanke dazu: Wenn Einstein heute leben würde, würde er Twitter benutzen?</p>
<p>Die Ablehnung von Präsentationskompetenz ist emotional. Es wird immer solche geben und Du solltest nicht Deine Zeit damit verschwenden, sie zu zwingen oder zu überreden. Zeige ihnen Beispiele von Personen, die sie respektieren, und sage ihnen &laquo;Aber der präsentiert grossartig und er kann dadurch wirklich was bewegen. Wenn Du schlechte Präsentationen hältst, werden Deine Ideen nicht aufgenommen. Aber wenn es so für Dich passt: ok.&raquo;</p>
<p>Ironischerweise gibt es keinerlei Logik in dieser ablehnenden Haltung. Natürlich gibt es viele Präsentationen, die blenden und von der eigentlichen Inkompetenz ablenken sollen. Aber das muss ja nicht so sein.</p>
<p><strong>Man kann auch eine grossartige, kompetente und intelligente Person sein und verständlich kommunizieren.</strong> Warum sollte man das nicht wollen? Das wäre doch dumm.</p>
<p>Aber ich kenne die Situation. Ich habe jemanden in meinem direkten Umfeld &ndash; einen Kreativen, der nicht ansatzweise gut kommunizieren kann. Das ist irgendwie traurig. Aber manchmal ist da einfach nichts zu machen.</p>
</div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: In meiner Arbeit treffe ich viele, die nicht für einen Sales Pitch präsentieren. Sie haben ein regelmässiges Informationsmeeting, in dem sie über einen aktuellen Stand informieren müssen. Hast Du Ideen/Vorschläge für sie?</div>
<div class="answer">
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrKlein.jpg" alt="Interview Bild Garr" title="Garr Reynolds" width="75" height="75" class="alignleft" /><strong>Garr Reynolds</strong>: Es sind die selben Prinzipien, die wir hier anwenden. Es geht um die Teilnehmer, nicht um Dich.</p>
<p>Wir denken, dass wir interessant sein müssen. Aber macht Euch keine Gedanken darüber, interessant zu sein.<strong> Macht Euch Gedanken darüber</strong>, inhaltlich richtig und vor allem <strong>interessiert zu sein</strong>. Wenn Dich das Thema selbst interessiert, ist es viel wahrscheinlicher, dass es auch für die anderen Teilnehmer interessant wird.</p>
<p><strong>Konzentriere Dich auf die Teilnehmer</strong> und darauf, was sie wirklich brauchen. Alles überflüssige kann weg gelassen werden. Wir neigen alle dazu, sicherheitshalber alle möglicherweise benötigten Informationen in unsere Präsentation zu packen. Es ist auch bei einem Informationsmeeting das selbe: Fasse Dich so kurz wie möglich und lasse die Teilnehmer Fragen stellen. Du lieferst alles Wichtige, alles, was sie wissen müssen. Und wenn sie mehr wissen wollen, werden sie Fragen stellen.</p>
<p>Es ist wichtig, sich kurz zu fassen &hellip; sich kurz zu fassen und zu wissen, wann man fertig ist. Manche Leute wissen das nicht. Sie fangen an und obwohl sie dann alles Wichtige gesagt haben können sie nicht mehr aufhören. Als würde der Ausschalter fehlen. Sie wiederholen Teile des Vortrags, gehen nochmals zurück zur Folie &hellip;</p>
<p><strong>Fasse Dich kurz, die Leute haben zu tun!</strong></p>
<p>Das Handout ist dafür da, all die Details zu liefern. Einige Details kann man im Rahmen der Präsentation herausheben, auf die wichtigsten Punkte hinweisen. Und wenn die Teilnehmer jedes kleine Detail brauchen: Sie haben es im Handout. Was sie von Dir in Deiner Präsentation bekommen ist das Wichtigste. Und das ist es, woran sie sich erinnern werden.</p>
<p>Je mehr man redet, umso weniger davon werden sich die Teilnehmer merken können. Wenn Du nur eine einzige Sache sagst, werden sie sich daran erinnern. Führst Du drei Punkte an, werden sie vielleicht nur zwei behalten &ndash; es wird ja schon schwieriger. Wenn Du dagegen sieben Punkte anführst, bleibt mit Glück vielleicht einer hängen. Und wir können noch nicht mal kontrollieren welcher. Wir sind also schlechter dran, als wenn wir von vornherein nur einen Punkt aufführen.</p>
</div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: Was würdest Du Unternehmen empfehlen, die kontinuierlich die Kommunikations– und Präsentationsfähigkeiten ihrer Mitarbeiter verbessern wollen?</div>
<div class="answer">
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrKlein.jpg" alt="Interview Bild Garr" title="Garr Reynolds" width="75" height="75" class="alignleft" /><strong>Garr Reynolds</strong>: Es einfach zu tun. Das ist eine von den Sachen, bei denen man nur besser wird, wenn man viel übt. Es sollte also Teil der Kultur werden, dass die Mitarbeiter regelmässig präsentieren.</p>
<p>Zum Beispiel könnte man an jedem Freitag eine offene Präsentationsplattform bieten, bei der Mitarbeiter oder Unternehmensbereiche ihre Erfahrungen und Ergebnisse teilen. Ich habe von Unternehmen gehört, die <a href="http://www.ted.com/" target="_blank" title="TED &ndash; Konferenz für Technik, Entertainment und Design">TED</a>-ähnliche Präsentationen innerhalb der eigenen Organisation veranstalten. Verschiedene Bereiche kommen um mit den anderen zu teilen, was ihnen wichtig ist.</p>
<p>Macht es einfach zum Teil der Unternehmenskultur, dass Leute aufstehen und ihre Informationen teilen. Natürlich muss das nicht immer mit Folien oder PowerPoint sein. Alles ist möglich, Whiteboard, Flipchart, freie Rede ohne Hilfsmittel, &hellip;</p>
<p>Es ist Übungssache, also brauchst Du Übung. Das ist alles. Gewohnheit, das ist der Zen-Ratschlag: <strong>Präsentieren sollte eine Gewohnheit sein.</strong></p>
</div>
<div class="question">
<p><strong>Boris</strong>: Du empfiehlst, für den kreativen Prozess wieder &laquo;analog&raquo; zu werden, den Computer auszuschalten. Für mich &ndash; und offensichtlich für Dich und für die meisten von uns &ndash; passt das sehr gut. Als wir jung waren gab es keine Kreativitätssoftware für Computer &ndash; oder überhaupt Computer.</p>
<p>Denkst Du, dass Kreativitätssoftware wie Mindmapping, Digitale Whiteboards und Ähnliches wichtiger werden? Kinder fangen inzwischen ja schon in jüngsten Jahren an, Computer und Elektronik zu nutzen.</p>
</div>
<div class="answer">
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrKlein.jpg" alt="Interview Bild Garr" title="Garr Reynolds" width="75" height="75" class="alignleft" /><strong>Garr Reynolds</strong>: Bei einer Präsentation geht es nicht um digital oder nicht, es geht nicht um den Computer, es geht nicht um die Technologie. Was ich mit analog meine, ist sich zu entspannen, innezuhalten, wirklich zu überlegen, nachzudenken &ndash; sich einen Überblick zu verschaffen. Post-Its, ein Blatt Papier oder ein Whiteboard und ein Stift haben etwas an sich, das Dir diese Möglichkeit gibt.</p>
<p>Du kannst das auch mit einem iPad machen. [Anmerkung: Mein iPad lag auf dem Tisch] Mit dem Computer ist es schwierig, aber das iPad ist anders. Vielleicht kannst Du es damit machen, das ist ok. <strong>Solange Du die Möglichkeit hast, innezuhalten, Dir einen Überblick zu verschaffen und über das Publikum nachzudenken.</strong></p>
<p>Kreativitätssoftware wie da auf Deinem iPad wird immer besser. [Anmerkung: Auf meinem iPad war <a href="http://itunes.apple.com/us/app/corkulous/id367779315?mt=8" target="_blank" title="Die Software Corkulous bei iTunes">Corkulous</a> geöffnet] Wie die Sachen angeordnet sind: Du hast eine Wand, kannst alles verschieben. Das ist näher an dem wie wir denken. Aber die Gliederungsansicht von PowerPoint ist nicht wie eine Mind Map, es ist einfach nur eine fixe Struktur.</p>
<p>Du kannst digitale Werkzeuge verwenden. Du kannst Mind Mapping Programme verwenden. Aber die führen Dich immer irgendwie in ihrer eigenen Struktur. Ich bevorzuge immer noch das Skizzieren von Ideen mit Stift und Papier. Aber Du kannst natürlich auch auf einem iPad skizzieren.</p>
<p>Ein Whiteboard zu benutzen kann grossartig sein, nicht nur für eine Präsentation, sondern für jede Art von Projekt: Projektmanagement, das Schreiben eines Buches, etwas planen, was auch immer. Es hat irgendwie damit zu tun, es gross zu schreiben, es an der Wand zu sehen.</p>
<p>Diese Kreativität, das Skizzieren einer Idee, ist auch eine wichtige Fähigkeit für Kinder. Sie sollten die technischen Hilfsmittel nicht zu früh bekommen, nicht schon in der Schule. Viele Techniker sagen: &laquo;Schmeisst die Computer aus den Schulen. Sie werden dort nicht gebraucht.&raquo; Ganz besonders in der Grundschule. Die Kinder haben zuhause genug Computer, zuhause und überall sonst. Ich kaufe meiner acht Monat alten Tochter ein iPad, einfach weil sie es liebt, damit zu spielen.</p>
<p>Es geht nicht um die Technologie. Schliesslich ändert sie sich sowieso ständig. In fünf Jahren wird alles ganz anders sein, in zehn Jahren &hellip;</p>
<p>Aber wir Menschen haben uns nicht so stark weiter entwickelt. Wir müssen immer noch in der Lage sein, zu lesen, zu schreiben und über Probleme nachzudenken. Und das alles hat nichts mit Computern zu tun.</p>
<p>Es scheint so, als ob es die &laquo;älteren Leute&raquo; sind, die ständig über Computer reden. Für Kinder ist der Computer nur eine weitere Sache. Eine wichtige Sache, aber da ist das Telefon, da ist der Fernseher, da ist das Sofa &ndash; der Computer ist nur eine weitere Sache, die sie benutzen. Und auch diese Sache wird sich entwickeln.</p>
<p>Ich weiss nicht, wie das in der Schweiz oder in Deutschland ist, aber in den Vereinigten Staaten konzentriert man sich nur auf &laquo;wir brauchen Geld für Technologien&raquo;. Und es gibt Lehrer für diese Technologien. Was zur Hölle soll denn sowas? Es braucht keinen Technologie-Lehrer um Kindern den Umgang mit Computern beizubringen.</p>
<p>Als ich im College war, musste ich Programmieren lernen, weil in der Zukunft jeder in der Lage sein müsse, einen Computer bedienen. Und einen Computer zu bedienen sei nun mal das gleiche wie einen Computer zu programmieren. Jeder, wirklich jeder, musste lernen in Basic zu programmieren, weil man das für die Zukunft hielt. Später hiess es dann, dass jede Schule Windows 95 haben müsse, weil das die Zukunft sei. Damit mein Kind in der Zukunft wettbewerbsfähig ist, muss es Microsoft Office und Windows 95 kennen. Heute kann man sich das kaum noch vorstellen. Es wirkt gradezu lächerlich. Das Betriebssystem ist nicht wichtig &ndash; der Computer ist nicht wichtig.</p>
</div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: Grade ist Dein drittes Buch &laquo;The Naked Presenter&raquo; in die Buchläden (und zu <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0321704452?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0321704452" target="_blank" title="The Naked Presenter bei Amazon.de">Amazon</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0321704452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />) gekommen. Wenn jemand nur eines der Bücher lesen könnte: Welches würdest Du ihm empfehlen?</div>
<div class="answer">
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrKlein.jpg" alt="Interview Bild Garr" title="Garr Reynolds" width="75" height="75" class="alignleft" /><strong>Garr Reynolds</strong>: Ich würde das erste Buch [<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827327083?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&#038;creativeASIN=3827327083" target="_blank" title="ZEN oder die Kunst der Präsentation bei Amazon.de">ZEN oder die Kunst der Präsentation</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3827327083" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />] empfehlen, weil es die Grundlagen für eine gute Präsentation, das Design und ein bisschen auch den eigentlich Vortrag abdeckt. <strong>Es bewirkt eine Veränderung im Denken, in der Herangehensweise.</strong></p>
<p>Design [<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827329272?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827329272" target="_blank" title="ZEN oder die Kunst des Präsentationsdesigns bei Amazon.de">ZEN oder die Kunst des Präsentationsdesigns</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3827329272" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />] wendet sich mehr an nicht-Designer, die etwas tiefer in die Grundlagen guten Designs einsteigen wollen. Im Prinzip hätte es Design für nicht-Designer heissen sollen, aber das gab es schon.</p>
<p>Das neueste Buch [<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0321704452?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0321704452" target="_blank" title="The Naked Presenter bei Amazon.de">The Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0321704452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />] beschäftigt sich mehr mit dem Vortrag, der Kommunikation als solcher. Es ist auch wieder ein eigenständiges Buch, aber Design wird darin nicht behandelt. Es beschäftigt sich ein wenig mit der Vorbereitung und hauptsächlich damit, die eigene Leidenschaft einzubringen und eine wirklich Verbindung mit dem Publikum herzustellen. Ist es gut? Ich weiss es noch nicht. Jemand hat heute auf Twitter geschrieben, dass er &laquo;The Naked Presenter&raquo; fertig gelesen und es toll gefunden habe. Wenigstens für einen war&#8217;s gut, ich bin also zufrieden.</p>
</div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: Weisst Du schon, wann wir Dein Buch in der Deutschen oder Französischen Übersetzung erwarten können?</div>
<div class="answer">
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2011/01/GarrKlein.jpg" alt="Interview Bild Garr" title="Garr Reynolds" width="75" height="75" class="alignleft" /><strong>Garr Reynolds</strong>: In Frankreich haben sie meines Wissens noch gar nicht die Rechte gekauft. Für eine französische Ausgabe gibt es also noch keinen Plan. Aber sie wird kommen. Es hängt davon ab, wie sich die anderen Ausgaben [Englisch, Deutsch] verkaufen. Sie können jederzeit einsteigen. Wenn sich die Englische Ausgabe also gut verkauft &hellip;</p>
<p>Die Deutschen haben die Rechte schon gekauft, bevor ich das Buch geschrieben habe. Wohl auf Basis meines Namens. Die Übersetzung ist in Arbeit [Wie ich inzwischen gesehen habe, kündigt Amazon das Buch &laquo;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827330459?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3827330459" target="_blank" title="Naked Presenter bei Amazon.de">Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3827330459" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&raquo; auf Deutsch bereits für Ende des ersten Quartals 2011 an.].</p>
</div>
<div class="question"><strong>Boris</strong>: Garr, vielen Dank.</div>
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		<item>
		<title>Presentation Zen European Seminar 2010 mit Garr Reynolds</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2010 14:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Garr Reynolds]]></category>
		<category><![CDATA[Ideas On Stage]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit langem freue ich mich darauf und am vergangenen Montag (Nikolaus) bin ich endlich nach Paris gekommen um eine ganze Woche intensiv an meinen Präsentationsfähigkeiten zu arbeiten. Für Montag Abend war ein TweetUp mit Garr Reynolds (Presentation Zen) geplant und am Dienstag hielt er sein «Presentation Zen European Seminar 2010», über das ich hier schreibe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/12/GarrTweetUp.jpg" alt="Garr Reynolds beim TweetUp in Paris" title="Garr Reynolds" width="300" height="165" class="alignleft" />Seit langem freue ich mich darauf und am vergangenen Montag (Nikolaus) bin ich endlich nach Paris gekommen um eine ganze Woche intensiv an meinen Präsentationsfähigkeiten zu arbeiten.</p>
<p>Für Montag Abend war ein TweetUp mit <a href="http://twitter.com/presentationzen" target="_blank">Garr Reynolds</a> (<a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a>) geplant und am Dienstag hielt er sein «Presentation Zen European Seminar 2010», über das ich hier schreibe. Von Mittwoch bis Freitag war dann das Training «The Art of Presentation» von <a href="http://ideasonstage.com/?lang=en" target="_blank">Ideas on Stage</a> (<a href="http://twitter.com/philpresents" target="_blank">Phil Waknell</a> und <a href="http://twitter.com/pierremorsa" target="_blank">Pierre Morsa</a>) geplant, über das ich später noch schreiben werde.</p>
<p>Schon das TweetUp am Montag hat Spass gemacht. Phil Waknell hat dafür einen Raum im (neuen) Restaurant «Un Dimanche à Paris» gebucht. Die Räumlichkeiten sind schön und das anschliessende Dinner rund um das Thema Schokolade war ein Gedicht.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/12/PatriciaPhilTweetUp.jpg" alt="Patricia Lane und Phil Waknell beim TweetUp mit Garr Reynolds" title="Patricia and Phil at TweetUp" width="300" height="145" class="alignright" />Und auch wenn es weniger Leute als erwartet waren, war es doch spannend, einen ersten Kontakt zu anderen Interessierten zu bekommen. Und auch der Weg von und zum Restaurant gemeinsam mit Garr Reynolds (wir waren im selben Hotel) war nett. Er hat viel zu erzählen und ist extrem interessiert.</p>
<p>Am Dienstag Mittag hatte ich dann zunächst den Eindruck, Steve Jobs zu hintergehen. Das Seminar war in den Räumen von Microsoft Françe und ich habe mein iPhone als Navigationssytem missbraucht. Abgesehen von einem miserablen Anteckmikrofon für Garr hat Microsoft aber einen hervorragenden Job gemacht und uns einen erstklassigen Raum mit guter Ausrüstung zur Verfügung gestellt.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/12/GarrPresenting.jpg" alt="Garr Reynolds Presenting at Presentation Zen European Seminar 2010" title="Garr Reynolds Presenting" width="300" height="166" class="alignright" />Mit rund 60 Interessierte aus ganz Europa – von Schweden bis Teneriffa — waren viele Menschen versammelt, die die Leidenschaft für&#8217;s Präsentieren teilen. Schon alleine der Austausch mit Aude (Korsika &#038; Paris), <a href="http://twitter.com/paulinerutte" target="_blank">Pauline</a> (Niederlande) und <a href="http://twitter.com/DrAshCasey" target="_blank">Ashley</a> (England), mit denen ich bei den Übungen arbeiten durfte, war die Reise nach Paris wert.</p>
<p>Neben den vielen interessanten Menschen stand Garr&#8217;s Vortrag natürlich im Mittelpunkt meines Interesses. Und es war grossartig. In den sechs Stunden hat er viel Wissen zum Thema Präsentation vermittelt. Und da er weiss, war er tut, war es mitreissend und hat tierisch Spass gemacht.</p>
<p>Obwohl es auch anstrengend war, war es dann doch schade, dass wir irgendwann aufhören mussten. Ideas On Stage (Phil und Pierre) haben für alle Teilnehmer noch eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/032161772X?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=032161772X">Bento Box</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=032161772X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> (eine Sammlung von Präsentationsutensilien von Garr) gestiftet und Garr hatte für jeden Teilnehmer ein Gratisexemplar seines Buches «<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0321704452?ie=UTF8&amp;tag=httpbobprojek-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0321704452">The Naked Presenter</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=httpbobprojek-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0321704452" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />», das in Europa erst in rund einer Woche erscheinen wird.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/12/PhilGarrPierre.jpg" alt="Phil Waknell, Garr Reynolds und Pierre Morsa beim Presentation Zen European Seminar 2010 in Paris" title="Phil Waknell, Garr Reynolds, Pierre Morsa" width="300" height="151" class="alignright" />Alles in allem war die Veranstaltung perfekt organisiert und ich hatte viel Spass &ndash; und habe auch noch einiges gelernt. Ich war nicht der einzige aus der Schweiz. Es hat mich gefreut, David aus Genf und Estelle aus der Nähe von Montreux kennen zu lernen. Und dann war da noch der Sympathieträger von Teneriffa, <a href="http://twitter.com/habilor" target="_blank">Miguel Ángel</a>, und ganz viele andere.</p>
<p>Wer sich für Präsentationen interessiert und die Gelegenheit hat, sollte auf jeden Fall an so einer Veranstaltung teilnehmen. Obwohl ich schon viel Vorwissen hatte, war es eine Bereicherung für mich.</p>
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		<title>Jamie Oliver fordert radikales Umdenken wegen unserer Ignoranz beim Essen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:51:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Nackt präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien im Original am 12. Februar 2010 auf Presentation Zen unter dem Titel «Jamie Oliver calls for all-out assault on our ignorance of food». Die Übersetzung erfolgte durch prezentation.ch mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter @presentationzen. Ich empfehle Euch dringend, diese neue Präsentation von Jamie Oliver («The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="disclaimer">Dieser Text erschien im Original am 12. Februar 2010 auf <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> unter dem Titel «<a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2010/02/index.html" target="_blank">Jamie Oliver calls for all-out assault on our ignorance of food</a>». Die Übersetzung erfolgte durch <a href="http://prezentation.ch/">prezentation.ch</a> mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter <a href="http://twitter.com/presentationzen" target="_blank">@presentationzen</a>.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/JamieOliver.jpg" alt="Jamie Oliver bei der TED 2010" title="Jamie Oliver" width="300" height="200" class="alignleft" />Ich empfehle Euch dringend, diese neue Präsentation von Jamie Oliver («The Naked Chef») bei der TED 2010 anzusehen. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, da schlechte Ernährungsgewohnheiten ein starker Einflussfaktor beim vorzeitigen Tod meines Vaters in meiner Kindheit waren. Eventuell habt Ihr bemerkt, dass ich bei einigen Slides in meinen Büchern und Seminaren <a href="http://stats.oecd.org/Index.aspx?DataSetCode=CSP2009" target="_blank">OECD Daten</a> zur Verbreitung von Fettleibigkeit rund um den Globus verwende. In den Industrienationen sind die Steigerungsraten bei der Fettleibigkeit dramatisch. Japan hat eine relativ geringe Fettleibigkeitsrate verglichen mit den USA. Diese Rate wächst aber unglücklicherweise, da die junge Generation Geschmack an Fast- und Convenience-Food gefunden hat. Ich stimme Jamie Oliver zu: Wir brauchen ein radikales Umdenken wegen unserer Ignoranz beim Essen. Schaut Euch die 20-minütige Präsentation unten oder <a href="http://www.ted.com/talks/jamie_oliver.html">auf der TED Webseite</a> an.</p>
<p><object width="446" height="326" type="application/x-shockwave-flash" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/JamieOliver_2010-medium.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/JamieOliver-2010.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=765&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=jamie_oliver;year=2010;theme=a_taste_of_ted2010;theme=ted_prize_winners;event=TED2010;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><video src="http://video.ted.com/talks/podcast/JamieOliver_2010.mp4"  width="432" height="240" controls><br />
</video><br />
</object></p>
<h3>Der Vortrag</h3>
<p>Ich mochte diesen Vortrag besonders, weil seine Nachricht geradezu Lebenswichtig ist. Solange die Argumente klar und die Leidenschaft offensichtlich und aufrichtig ist, neige ich dazu, nachsichtig mit kleineren Unvollkommenheiten im Vortragsstil umzugehen. Idealerweise hätte ich gerne mehr visuelle Darstellungen von Daten gesehen, die einige seiner Annahmen unterstützen. Und es wäre besser gewesen, wenn er nicht so viel gelaufen wäre oder dem Publikum seinen Rücken nicht zugedreht hätte, um seine eigenen Folien anzuschauen. Das sind Dinge, mit denen wir uns bei unseren Vorträgen Gedanken machen müssen, aber ich denke bei seiner Berühmtheit und der Veranstaltung war die Präsentation sehr effektiv. Ich war inspiriert, Feuer und Flamme nach dieser Präsentation, aber bei mir rennt er damit auch offene Türen ein. Dennoch, es ist nicht falsch, von Zeit zu Zeit offene Türen einzurennen. Man kann die Welt nicht ganz alleine verändern; man braucht Gleichgesinnte, mit denen man gemeinsam kämpfen kann.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/JamieOliverZucker.jpg" alt="Jamie Oliver zeigt plastisch wieviel Zucker Kinder zu sich nehmen" title="Jamie Oliver Zucker" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption">Jamie Oliver zeigt die Menge an Zucker, die ein Kind nur aus seiner Schulmilch in fünf Jahren Grundschule zu sich nimmt — eine Schubkarre voller Zuckerwürfel.</p>
<p><a href="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/JamieOliverStatistik.png"><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/JamieOliverStatistik-300x169.png" alt="Statistik beschreibt, welche Todesarten wie häufig vorkommen" title="Jamie Oliver Statistik" width="300" height="169" class="alignright" /></a>Eine Sache, die ich besonders mochte, ist, dass Jamie Oliver am Anfang mithilfe eines einfachen Balkendiagramms ein gewichtiges Argument veranschaulicht. Wir seien unser Leben lang ängstlich wegen Dingen wie Morden, sagt Jamie Oliver «… es ist auf der Titelseite jeder Zeitung, CNN — schaut Euch den Balken für Morde an — ganz unten, um Himmels willen!» Das war eine starke Aussage, die sicher einige innehalten lies. Wir machen uns Gedanken um das wohlergehen unserer Kinder — Sind die Strassen sicher? Ist genug Polizei auf den Strassen? und so weiter. Währenddessen isst unsere Jugend Lakritz und trinkt haufenweise zuckerhaltige Getränke.</p>
<p>Einige sagen vielleicht, dass Jamie Oliver&#8217;s Vortrag ein bisschen übertrieben oder zusammenhanglos sei. Aber ich denke, es war eine grossartige, unverblümte, nackte Präsentation. Er hat die Aufmerksamkeit der Menschen gewonnen und dabei noch Lösungen angeboten. Und er hat sein Publikum überzeugt.</p>
<h3>Der Wunsch</h3>
<blockquote><p>«Ich wünsche mir Ihre Hilfe dabei, eine starke und nachhaltige Bewegung aufzubauen, um jedes Kind über Nahrungsmittel aufzuklären, Familien dazu anzuregen, wieder zu kochen, und die Menschen überall in die Lage zu versetzen, Fettleibigkeit zu bekämpfen.»</p></blockquote>
<p class="quelle">— Jamie Oliver</p>
<p class="disclaimer"><strong>Ergänzung vom Übersetzer</strong>: Seit ich vor wenigen Wochen die Idee für dieses Blog hatte und vor wenigen Tagen damit begonnen habe, geisterte mir diese Präsentation im Kopf herum. Sie hat mich – ebenso wie Garr – berührt, motiviert und inspiriert. Als ich dann abends dasass und zu schreiben begann, habe ich zuerst bei <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> gesucht und diesen Artikel gefunden. Nun, statt einem eigenen Artikel ist daraus jetzt eine Übersetzung geworden. Aber der Inhalt ist es wert.</p>
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		<item>
		<title>Hans Rosling wieder aufgegriffen: Mischen analoger und digitaler Visualisierungstechniken</title>
		<link>http://prezentation.ch/2010/07/hans-rosling-wieder-aufgegriffen-mischen-analoger-und-digitalervisualisierungstechniken/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 16:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Gapminder]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Rosling]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien im Original am 12. Juli 2010 auf Presentation Zen unter dem Titel «Hans Rosling redux: Mixing analog with digital visualization». Die Übersetzung erfolgte durch prezentation.ch mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter @presentationzen. Ihr habt vielleicht bereits Hans Rosling&#8217;s Präsentation zur Entwicklung der Weltbevölkerung gesehen, bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="disclaimer">Dieser Text erschien im Original am 12. Juli 2010 auf <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> unter dem Titel «<a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2010/07/hans-rosling-redux-mixing-analog-with-digital-visualization.html" target="_blank">Hans Rosling redux: Mixing analog with digital visualization</a>». Die Übersetzung erfolgte durch <a href="http://prezentation.ch/">prezentation.ch</a> mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter <a href="http://twitter.com/presentationzen" target="_blank">@presentationzen</a>.</p>
<p>Ihr habt vielleicht bereits Hans Rosling&#8217;s Präsentation zur Entwicklung der Weltbevölkerung gesehen, bei der er die coole <a href="http://www.gapminder.com/" target="_blank">Gapminder</a> Software nutzt. In seiner neuesten Präsentation — seiner sechsten für TED — fügt er auch noch analoge Technik hinzu. Diese neue analoge Lehrmethode hat er bei Ikea aufgenommen, sagt er. Die Präsentation unten ist hevorragend und ein gutes Beispiel für die Mischung analoger und digitaler Visualisierungstechniken. Diese Mischung führt zu einer eingängigen, kurzen Präsentation. Seht Euch <a href="http://www.ted.com/talks/hans_rosling_on_global_population_growth.html" target="_blank">das Video unten</a> an.</p>
<p><object width="446" height="326" type="application/x-shockwave-flash" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/HansRosling_2010S-medium.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/HansRosling-2010S.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=912&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=hans_rosling_on_global_population_growth;year=2010;theme=unconventional_explanations;theme=bold_predictions_stern_warnings;theme=new_on_ted_com;event=TED%40Cannes;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><video src="http://video.ted.com/talks/podcast/HansRosling_2010S.mp4"  width="432" height="240" controls><br />
</video><br />
</object></p>
<h3>Im Überblick</h3>
<p>Lasst uns hier einige Standbilder aus Hans Rosling&#8217;s Präsentation anschauen.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling1960_01.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 1960" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Eine Box stellt eine Milliarde Menschen dar. 1960 gab es eine Milliarde Menschen in der industrialisierten Welt und zwei Milliarden in den Entwicklungsländern. Die Lücke zwischen der blauen Box und den gelben Boxen auf dem Tisch macht die grosse sozio-ökonomische Lücke klar, die 1960 bestand.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling1960_02.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 1960" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> 1960 strebten die Menschen in den Industrienationen den Kauf eines Autos an, in den Entwicklungsländern strebten die Menschen nach Schuhen. Was Hans uns zeigen will, ist, dass die Welt sich verändert hat. Und das trotz der Einstellung «Der Westen und der Rest» (Englisch: «The West and the Rest»), die auch heute noch zu finden ist.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling2010_01.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 2010" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Die Weltbevölkerung hat sich seit Anfang der &#8217;60er verdoppelt.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling2010_02.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 2010" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Hier könnt Ihr sehen, dass die Lücke zwischen den ärmsten der Entwicklungsländer (gelbe/grüne Boxen) und den reichen Ländern (blaue Box) viel grösser geworden ist. Die zwei Milliarden in den Entwicklungsländern müssen fast genauso kämpfen wie 1960, sagt Hans. Zwischen den Ärmsten und den Reichsten sind die Schwellenländer, der grösste Teil der Weltbevölkerung. Hans&#8217; Argument ist, dass obwohl es keine so grosse Lücke mehr gibt, kein «Wir und die» oder «Der Westen und der Rest», ist das Besorgniserregende doch, dass die Armen immer noch sehr arm sind.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling2050_01.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 2050" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Hans sagt, dass China mit Sicherheit bis 2050 aufholen werde, ebenso wie Japan das getan habe. Und wenn wir gut in grüne Technologien, etc. investieren, würden die Schwellenländer mit den reichsten Nationen gleichziehen.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling2050_02.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 2050" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Nun, wie sieht es bei den ärmsten zwei Milliarden aus, werden sie auch aufholen? Hans erklärt, dass das Problem hier das Bevölkerungswachstum sei (aus den zweei Boxen wurden vier). In den reichen Nationen und Schwellenländern, werde das Bevölkerungswachstum bis 2050 im Wesentlichen gestoppt sein. Wie dem auch sei: In den ärmsten Ländern werde sich die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 verdoppeln, wie oben gezeigt.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRosling2050_03.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling 2050" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Wir müssen etwas ändern, so dass die menschen auf diesem Level nicht in der Suche nach Nahrung und Schuhen steckenbleiben (zum Beispiel: sie aus der Bedürftigkeit und ihren Konsequenzen herausführen). Andernfalls wird sich das Bevölkerungswachstum fortsetzen. Wie auch immer, wenn (und nur dann) sie aus der Armut herauskommen, bessere Gesundheitsfürsorge bekommen, eine hohe Überlebensrate der Kinder erreichen, etc. wird die Steigerung der Geburtenrate bis 2050 zum Stillstand kommen.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/HansRoslingGapminder.jpg" alt="Hans Rosling bei Präsentation zur Bevölkerungsentwicklung" title="Hans Rosling Gapminder" width="430" height="240" /></p>
<p class="caption"><strong>Oben:</strong> Sich zum digitalen Display umdrehend, um sein Argument zu unterstreichen, zeigt Hans, wie viele Teile der Welt jetzt gute Überlebensraten für Kinder haben und dementsprechend kleinere Familien. Aber die zwei Milliarden der Ärmsten haben immer noch eine relativ hohe Anzahl an Geburten pro Frau und eine schlechte Überlebensrate der Kinder. (Achte darauf, wie das Bild der analogen Box auch in der Grafik neben den Bevölkerungsblasen wieder aufgenommen wird.)</p>
<p>Das Ziel ist es nicht, es genauso zu machen wie Hans, oder die Gapminder Software zu verwenden. Das wirkliche Ziel ist, dass wir uns Fragen, wie wir digitale und Analoge Methoden in unseren Präsentationen vereinen können. Und das auf eine Art, die uns dabei hilft, die Daten lebendig werden zu lassen und unsere Geschichte auf ehrliche, bewegende und einprägsame Weise zu bereichern. Es gibt viele Wege, das zu tun; Hans Rosling&#8217;s Stil ist nur ein Ansatz. Aber wie Hans (und sein Team bei Gapminder) oft gezeigt hat, Daten sind nicht langweilig, in Wirklichkeit erzählen sie eine Geschichte.</p>
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		<title>Halte Deine nächste Präsentation «nackt»</title>
		<link>http://prezentation.ch/2010/07/halte-deine-naechste-praesentation-nackt/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Nackt präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien im Original am 22. Oktober 2005 auf Presentation Zen unter dem Titel «Make your next presentation naked». Die Übersetzung erfolgte durch prezentation.ch mit freundlicher Genehmigung von Garr Reynolds. Onsens (heisse Quellen) sind in Japan ein allgegenwärtiger Teil der Kultur. Der Akt des sich von den Kleidern befreien und mit anderen im Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="disclaimer">Dieser Text erschien im Original am 22. Oktober 2005 auf <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> unter dem Titel «<a href="http://presentationzen.blogs.com/presentationzen/2005/10/make_your_next_.html" target="_blank">Make your next presentation naked</a>». Die Übersetzung erfolgte durch <a href="http://prezentation.ch/">prezentation.ch</a> mit freundlicher Genehmigung von Garr Reynolds.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/onsen.jpg" alt="Japanisches Thermalbad (Onsen)" title="Onsen" width="300" height="199" class="alignleft" /></p>
<p>Onsens (heisse Quellen) sind in Japan ein allgegenwärtiger Teil der Kultur. Der Akt des sich von den Kleidern befreien und mit anderen im Wasser zu sein, ist eine Form der Kommunikation. Im japanischen wird es «Hadaka no tsukiai» (necktie Kommunikation) genannt. Bei «Hadaka no tsukiai» bedeutet gegenüber Gleichgesinnten alles offenzulegen und die «Nackte Wahrheit» zu kommunizieren. Nackt sind wir alle gleich, unabhängig vom Rang. Zumindest in der Theorie führt diese Art des «Entblössens» zu besserer, ehrlicherer Kommunikation.</p>
<p>Das hat mich zu der Überlegung veranlasst: Was wäre, wenn wir darüber nachdenken, das Design und den Vortrag von Präsentationen auch mehr «nackt» angehen? Auf eine Art, die einfacher, frischer – vielleicht sogar ein bisschen frecher – und für Publikum und Vortragenden erfüllender ist. Also auf eine freiere Art. Frei von Sorgen. Frei von der Angst davor, was die Leute denken werden. Frei von Selbstzweifeln. Frei von Tricks und Spielereien und dem Zwang, diese einzusetzen. Frei davon, sich hinter irgendwas zu verstecken (einschliesslich Slides). Frei von der Angst, blossgestellt zu werden, die mit diesem Verstecken einher geht. Entferne alle Belastungen, sei im Augenblick, nackt … und gehe die Verbindung ein.</p>
<h3>Nackt sein</h3>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/naked_hide.jpg" alt="Du kannst Dich nicht hinter Technik oder Slides verstecken." title="Nackt Präsentieren" width="300" height="160" class="alignright"/><br />
Nackt zu sein bedingt, alles Unnötige abzustreifen um zum Wesentlichen Deiner Nachricht zu kommen. Der nackt Präsentierende gehen die Aufgabe an, indem sie sich begeistert den Ideen der Einfachheit, Klarheit, Aufrichtigkeit, Integrität und Leidenschaft öffnen. Sie präsentieren mit einer gewissen Frische. Die vorgetragenen Ideen mögen radikal, weltbewegend, neu sein – oder auch nicht. Aber der Ansatz und der Inhalt für die Präsentation sind neu und frisch. Und wenn sie Slideware benutzen, passen die Slides gut zum Vortrag und unterstützen die Nachricht. Die Slides sind synchron zum Vortrag, einfach und schön gestaltet. Sie drängen sich dabei aber nie in den Vordergrund oder gehen darüber hinaus, eine starke aber einfache unterstützende Rolle zu spielen.</p>
<h3>Warum haben wir Angst davor, nackt zu sein?</h3>
<p>Nackt zu präsentieren ist schwer. Das war aber nicht immer so. Als wir jünger waren und in der Grundschule etwas zeigen und erzählen sollten, wofür wir uns begeistern, waren wir aufrichtig und engagiert – manchmal waren wir so aufrichtig, dass die anderen Kinder gelacht haben und die Lehrer errötet sind. Aber es war so wirklich. Wir erzählten grossartige Geschichten … und wir waren grade mal sechs. jetzt sind wir erfahren und reif, wir haben hohe Schulabschlüsse und tiefgreifendes Wissen in wichtigen Bereichen … und wir sind langweilig.</p>
<p>Ein Grund dafür, dass wir so ausdruckslos sind, ist weil wir übervorsichtig sind. Wir haben Angst. Wir wollen alles sicher und perfekt haben, also denken wir zu viel und stellen uns damit viele Hürden in den Weg. Oder wir ziehen uns zurück – oft unbewusst – und gehen auf Nummer sicher, indem wir uns verstecken, hinter einer Liste von Bulletpoints, in einem abgedunkelten Raums, in einem Stil frei von Emotionen. Schliesslich wurde ja noch nie jemand dafür gefeuert, nur die Fakten darzustellen, oder?</p>
<p>Beim nächsten Mal – um Dich von der Masse abzuheben – versuche nackt zu präsentieren.</p>
<h3>Wie man nackt präsentiert</h3>
<p>Das ist keine vollständige Liste (also sendet mir Eure «Nackten Ideen»), aber es gibt ein paar Dinge, die man im Kopf haben sollte, wenn man nackt präsentiert.<br />
<img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/naked_design.jpg" alt="Selbst gute Design ist noch kein Allheilmittel" title="Nacktes Design" width="300" height="337" class="alignright" /></p>
<ul>
<li>&ndash; <strong>Sei im Moment.</strong> Genau hier und genau jetzt. Beschäftige Dich nicht mit den Gedanken über die Zukunft, Gedanken darüber, zu welchen Ergebnissen Deine Präsentation führen wird. Frage nicht nach Ursprung und Ziel, wenn der aktuelle Moment dabei verloren geht. Wenn Du mit Deinem Publikum zusammen bist, zählt nur der Augenblick.</li>
<li>&ndash; <strong>Versuche nicht, zu beeindrucken.</strong> Versuche stattdessen zu teilen, zu helfen, zu inspirieren, zu lehren, zu informieren, zu führen, zu überzeugen, zu motivieren … oder die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.</li>
<li>&ndash; <strong>Lasse das Licht an.</strong> Finde einen Kompromiss zwischen einem hellen Schirm (Leinwand/Monitor) und ausreichendem Licht, so dass das Publikum Dich sehen kann. Verstecke Dich nicht im Dunkeln – die Menschen sind ebenso gekommen, um Dich zu sehen, wie um Dich zu hören.</li>
<li>&ndash; <strong>Vergesse das Rednerpult.</strong> gehe weg von allen Hindernissen, die zwischen Dir und Deinem Publikum stehen.</li>
<li>&ndash; <strong>Benutze eine kleine Fernbedienung</strong>, die es Dir erlaubt, Dich frei auf der Bühne und im Raum zu bewegen.</li>
<li>&ndash; <strong>Versuche Dich nicht zu verstecken.</strong> Was sollte das bringen? Weiche nicht aus, weder intellektuell noch körperlich.</li>
<li>&ndash; <strong>Werde nicht abhängig von Deiner Software</strong> – wenn der Computer abstürzt … scheiss drauf. Es muss sofort weitergehen, nicht erst nach dem Neustart. Sowas passiert, mache einfach weiter. Deine Nachricht ist viel wichtiger als die Technik, die Dich unterstützt.</li>
<li>&ndash; <strong>Halte es ganz einfach, alles.</strong> Einfache Ziele, klare Nachrichten und ausführliche Moderation. </li>
<li>&ndash; <strong>Lass Deine Persönlichkeit durchscheinen.</strong> Bist Du nur ein bisschen frech? Dann sollte man das auch in Deiner Präsentation sehen. Warum eines der wichtigsten Merkmale verbergen, das uns von anderen abhebt?</li>
<li>&ndash; <strong>Sei glaubwürdig.</strong></li>
<li>&ndash; <strong>Benutze keine Business-Sprache</strong> – spreche wie ein menschliches Wesen. Du kannst nicht nackt sein, wenn Du Dinge wie «best practices» oder «Paradigmenwechsel» sagst.</li>
<li>&ndash; <strong>Sehe Dein Publikum als aktive Teilnehmer</strong>, nicht passive Zuhörer («Passive Zuhörer» = Oxymoron).</li>
<li>&ndash; <strong>Fühle Dich wohl, wenn Du «nackt» bist.</strong> Dafür braucht es Übung und Selbstbewusstsein. Das Selbstbewusstsein kommt mit der Übung. Das Publikum hasst Arroganz und Grossspurigkeit, aber es liebt Selbstsicherheit … wenn sie echt ist.</li>
<li>&ndash; <strong>Verziere nie Deine Nachricht oder Deine Slides.</strong> Verzierung ist nur Fassade. Design kommt aus der tiefe der Seele, Verzierung ist das Zuckerguss-«Happy Birthday», das auf eine schlechte Torte gesetzt wird.</li>
<li>&ndash; Denke in Bezug auf gutes Design daran, was eine gute Mahlzeit ausmacht: Denke an Balance, Harmonie, Abwechslung … und Inhalt, der den Teilnehmern Zufriedenheit und Begeisterung bringt, ihnen aber auch Lust auf mehr macht.</li>
</ul>
<p>Dies ist nicht ansatzweise eine vollständige Liste. Deswegen hoffe ich, dass Ihr hier Eure Ideen zu anderen Wegen «nackt» zu präsentieren teilt. Ich freue mich darauf, von Euch zu hören.</p>
<p>100%ig nackt zu präsentieren mag nicht für alle Fälle angemessen sein, aber so viel wie möglich wegzulassen, uns zu beschränken, wird oft einen grossen, erfrischenden Unterschied machen. Das Ergebnis wird eine Präsentation sein, die anders und irgendwie realer ist, «real» wie ein offenes Gespräch unter Freunden. In meiner Erfahrung ist es so, dass je höher man in einer Unternehmenshierarchie geht, umso weniger «real» ist das Gesagte. Die Menschen in den höchsten Rängen der Unternehmen präsentieren nicht oft nackt, aber ich wünschte, sie würden.</p>
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		<title>Wir sind die Geschichten, die wir uns selbst erzählen</title>
		<link>http://prezentation.ch/2010/05/wir-sind-die-geschichten-die-wir-uns-selbst-erzahlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 16:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien im Original am 21. Mai 2010 auf Presentation Zen unter dem Titel «We are the stories we tell ourselves». Die Übersetzung erfolgte durch prezentation.ch mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter @presentationzen. Ich wollte Euch aus zwei Gründen auf diese kurze TED Präsentation unten aufmerksam machen: (1) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="disclaimer">Dieser Text erschien im Original am 21. Mai 2010 auf <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> unter dem Titel «<a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2010/05/we-are-the-stories-we-tell-ourselves-.html" target="_blank">We are the stories we tell ourselves</a>». Die Übersetzung erfolgte durch <a href="http://prezentation.ch/">prezentation.ch</a> mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter <a href="http://twitter.com/presentationzen" target="_blank">@presentationzen</a>.</p>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/RozSavage.jpg" alt="Roz Savage auf ihrem Ruderboot (Juni 2005)" title="Roz Savage" width="300" height="180" class="alignleft" />Ich wollte Euch aus zwei Gründen auf diese kurze <a href="http://www.ted.com/talks/roz_savage_why_i_m_rowing_across_the_pacific.html" target="_blank">TED Präsentation</a> unten aufmerksam machen:  (1) Es ist ein ziemlich gutes Beispiel für einen Vortrag mit visueller Unterstützung auf einem Monitor, und noch wichtiger, (2) der Inhalt wird für viele von Euch inspirierend sein. Speziell für diejenigen, die möglicherweise feststecken oder versuchen, ihr Leben zu verändern (aber etwas Angst davor haben). In vielerlei Hinsicht ist diese Präsentation von Roz Savage eine gute Fortführung zum vorangehenden Eintrag. Jake Shimabukuro (siehe <a href="http://prezentation.ch/2010/05/die-bescheidene-ukulele-prasentieren-jake-shimabukuro-begeistert-tedxtokyo/">vorangehender Eintrag</a>) ist hervorragend, indem er die Erwartungen anderer an sein Instrument bei Weitem übertrifft. Und <a href="http://rozsavage.com/" target="_blank">Roz Savage</a> spricht (unter anderem) über die Idee, die Angst davor zu durchbrechen, unsere (alten) Erwartungen für uns selbst bei Weitem zu übertreffen.</p>
<h3>Präsentieren mit einem Flachbildschirm</h3>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/07/RozSavageFlatscreen.jpg" alt="Roz Savage präsentiert vor einem Flatscreen" title="Roz Savage Flatscreen" width="300" height="180" class="alignright" />Der Monitor hinter Roz Savage ist nicht besonders gross, aber gross genug für kleinere Veranstaltungsorte. Es ist seit einiger Zeit üblich bei Schulen und Firmen, solche Flachbildschirme in Präsentations- und Besprechungsräumen zu installieren. Bereits vor sieben bis acht Jahren habe ich Monitore wie diesen genutzt, um Bilder und Videos in Japan anzuzeigen. Der Vorteil ist, dass man die Lichter im Raum an lassen kann, da das Umgebungslicht den Bildschirm nicht so stark beeinflusst wie bei der Nutzung eines Projektors. Ausserdem kann (und sollte) man sehr nah am Bildschirm stehen, ohne Angst zu haben, das List vom Projektor zu blockieren. Ich hätte es gerne gesehen, wenn Roz mehr grafische Hilfsmittel genutzt hätte, während sie ihre FAQ behandelte. Tatsächliche Bilder von den Dingen, die sie an Bord gegessen hat, ihrem Bett und wie sie geschlafen hat, etc. wären sehr informativ gewesen. Auf der anderen Seite war ihr Thema in dieser Präsentation eher die Bedeutung der Reise als das Typische der tägliche Routine des Ruderns. Was mir besonders gefallen hat, war wie sie ihre Schultern immer dem Publikum zugewandt hatte und ihre Augen fast nie von den Menschen um sie herum genommen hat.</p>
<p><object width="446" height="326" type="application/x-shockwave-flash" data="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/RozSavage_2010Z-medium.flv&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/RozSavage-2010Z.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=432&#038;vh=240&#038;ap=0&#038;ti=844&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=roz_savage_why_i_m_rowing_across_the_pacific;year=2010;theme=ocean_stories;theme=to_boldly_go;theme=a_taste_of_mission_blue_voyage;event=Mission+Blue+Voyage;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><video width="432" height="240" src="http://video.ted.com/talks/podcast/RozSavage_2010Z.mp4"  controls></video><br />
</object></p>
<p class="caption">Roz macht darin einen hervorragenden Job, ins Publikum zu schauen während sie gleichzeitig Bilder passend zu Ihrem Vortrag zeigt. Dieses Bild zeigt klar, wie gross der Pazifik tatsächlich ist.</p>
<h3>Ihr könnt Eure Geschichten ändern</h3>
<p>In mancherlei Hinsicht, sind wir das, was wir zu sein glauben. Es liegt viel Wahrheit in dem Gedanken, dass «wir die Geschichte sind, die wir uns selbst erzählen.» Manchmal ist diese Geschichte – der innere Dialog – nicht nur eine positive. Für viele von uns ist diese Geschichte de facto eine einschränkende, eine Geschichte von «auf Nummer Sicher gehen» oder Akzeptanz der Mittelmässigkeit aus Angst vor etwas noch schlimmeren: Arbeitslosigkeit zum Beispiel. Für andere ist die Geschichte noch weniger inspirierend, eine Geschichte von Selbstzweifeln, Unsicherheit und niedrigen Erwartungen. Aber wir müssen mit unseren Geschichten verbunden sein. Unsere Vergangenheit muss nicht unsere Gegenwart oder Zukunft bestimmen. Die Aussage ist nicht, dass wir alle alles stehen und liegen lassen sollen, um über die Weltmeere zu rudern. Ich sehe Roz&#8217;s Vorbild eher als Metapher für den Rest von uns. Einige Menschen, die Ihr kennt – vielleicht sogar Ihr selbst – haben Gedanken wie diesen: «Ich habe das Gefühl, dass da ein Sinn im Leben ist – ich weiss nicht, was es ist, aber ich bin ziemlich sicher, es ist nicht __________ (aktueller Job, Ausbildung, etc.)!» Wenn das so ist, kann Roz&#8217;s Geschichte Euch vielleicht inspirieren, etwas zu ändern, ein neues Leben zu beginnen, statt zu warten, dass das neue Leben über Euch kommt.</p>
<h3>Eine Lehre vom Samurai</h3>
<p>Wie ich bereits erwähnt habe, war ich vergangene Woche bei der <a href="http://www.tedxtokyo.com/tedxtokyo-2010/" target="_blank">TEDxTokyo</a>. Ein Vortrag, den ich wirklich genossen habe, war diese <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LRBdMhVG_Co" target="_blank">achtminütige Präsentation</a> des Schauspielers, Comedians und Gastgebers von «<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/I_Survived_a_Japanese_Game_Show" target="_blank">Ich habe eine japanische Gameshow überlebt</a>» Rome Kanda. Der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=irJ3Of3zki8" target="_blank">Ausschnitt unten</a> kommt am Ende nach seinen Scherzen. Er fordert dazu auf, eine Lektion aus dem Kodex der Samurai zu übernehmen. Auch hier geht es nicht darum, buchstäblich dem Weg der Samurai zu folgen. Rome spricht davon, ein Ziel, eine Bestimmung zu finden, die grösser als man selbst ist, eine, der man sein Leben widmen kann. Natürlich geben uns unsere Familien und insbesondere unsere Kinder ein solches Gefühl für Bestimmung, aber wenn wir darüber hinaus gehen: Es ist ein glücklicher Mann oder eine glückliche Frau, wer an etwas arbeiten kann, das nicht nur ein Job ist sondern eine Bestimmung. Nicht nur ein Verdienst, sondern eine Berufung.<br />
<object width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/irJ3Of3zki8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/irJ3Of3zki8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /></object></p>
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		<title>Ich präsentiere die bescheidene Ukulele: Jake Shimabukuro begeistert TEDxTokyo</title>
		<link>http://prezentation.ch/2010/05/ich-praesentiere-die-bescheidene-ukulele-jake-shimabukuro-begeistert-tedxtokyo/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 16:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presentation Zen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationstechnik]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text erschien im Original am 16. Mai 2010 auf Presentation Zen unter dem Titel «Presenting the humble ukulele: Jake Shimabukuro wows TEDxTokyo». Die Übersetzung erfolgte durch prezentation.ch mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter @presentationzen. Am Samstag nahm ich an der zweiten jährlichen TEDxTokyo Konferenz teil. Letztes Jahr war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="disclaimer">Dieser Text erschien im Original am 16. Mai 2010 auf <a href="http://www.presentationzen.com/" target="_blank">Presentation Zen</a> unter dem Titel «<a href="http://www.presentationzen.com/presentationzen/2010/05/presenting-the-humble-ukulele-jake-shimabukuro-wows-tedxtokyo-.html" target="_blank">Presenting the humble ukulele: Jake Shimabukuro wows TEDxTokyo</a>». Die Übersetzung erfolgte durch <a href="http://prezentation.ch/">prezentation.ch</a> mit freundlicher Genehmigung des Autors Garr Reynolds. Folgt Garr auf Twitter unter <a href="http://twitter.com/presentationzen" target="_blank">@presentationzen</a>.</p>
<p>Am Samstag nahm ich an der zweiten jährlichen <a href="http://www.tedxtokyo.com/" target="_blank">TEDxTokyo Konferenz</a> teil. <a href="http://www.tedxtokyo.com/tedxtokyo-2009/" target="_blank">Letztes Jahr</a> war es grossartig; <a href="http://www.tedxtokyo.com/tedxtokyo-2010/" target="_blank">dieses Jahr</a> war es sogar noch besser. Die Veranstaltung wurde extrem gut durchgeführt und die Auftritte waren hervorragend. Bei mir dreht sich immer noch alles. Was für ein Tag! Einer der eindrücklichsten Auftritte war der von <a href="http://www.jakeshimabukuro.com/" target="_blank">Jake Shimabukuro</a>. Bitte investiert 20 Minuten Eures Tages um sich diese <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NVb-_14ZXeE" target="_blank">Präsentation/Performance</a> vollständig anzuschauen. Jake spielt einige Songs und teilt auch einige gute Geschichten mit uns. Dreht Eure Lautsprecher auf und bleibt bei diesem Auftritt; es wird immer besser, bis ganz zum Ende. Bemerkenswert.</p>
<p><object width="640" height="385" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/NVb-_14ZXeE&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NVb-_14ZXeE&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xd0d0d0&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /></object></p>
<h3>Die Erwartungen der Menschen schlagen</h3>
<p><img src="http://prezentation.ch/wp-content/uploads/2010/05/JakeShimabukuro.jpg" alt="Zitat von Jake Shimabukuro" title="Jake Shimabukuro" width="300" height="225" class="alignleft" />Im Leben haben Menschen oft keine hohe Meinung von Dir (oder von dem, was Du tust). Und das sogar bevor sie viel über Dich wissen. Sie haben Vorurteile. Aber statt Dich davon runter ziehen zu lassen, kannst Du diese Gelegenheit nutzen, um Ihre Erwartungen zu übertreffen und sie umzuhauen. Niedrige Erwartungen auszuhebeln kann manchmal ein Segen sein. Ich liebe Jake&#8217;s essentielle Aussage zu dieser Idee: «Eins der Dinge, die ich daran liebe, ein Ukulele-Spieler zu sein, ist es, dass – egal wo in der Welt ich spiele – das Publikum derart niedrige Erwartungen hat. [Das ist] sicher ein grosser Pluspunkt.»</p>
<p>Es gibt viele Lehren aus dieser Performance des Zen Meisters der Ukulele – über die reine Unterhaltung hinaus. Die Ukulele selbst so wie die, die sie so ausgezeichnet spielen wie Jake, verkörpern beides, einerseits die Anstrengung und andererseits die Inspiration und das Vergnügen, die davon kommen, anderer Leute niedrige Erwartungen an Dich zu übertreffen. Und das durch Deine eigene harte Arbeit, ungezügelte Leidenschaft und Hingabe an die Spitzenleistung. Wie bei der Ukulele, mögen einige Dich missverstehen oder Dich oder Dein Anliegen nicht ernst nehmen. Andere mögen Dir keine Chance geben oder Dich für zu unbedeutend, zu klein, zu jung, zu alt oder zu unangepasst halten. Wenige Menschen sehen die Ukulele als ernstzunehmendes Instrument. Und doch zeigt Jake uns, wie fehlgeleitet diese Art von Allgemeinwissen ist. Jake und seine Ukulele sind eine Inspiration.</p>
<h3>Nackt zu spielen ist das beste</h3>
<p>Alles, was Jake gestern in Tokyo mit auf der Bühne hatte, war seine Ukulele und sein Talent. Wie er bei dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=wEqzV3ysPEg" target="_blank">älteren Auftritt unten</a> erklärt (es ist ein fantastischer Auftritt von ungefähr 2007), hatte er früher alles mögliche Equipment bei sich, um Unmengen an Effekten spielen zu können. Die Zuschauer haben das geliebt. Aber er entschied sich, zurückzugehen zu den Grundlagen – in gewissem Sinne, sich wieder nackt zu machen – und all das wegzunehmen und zu sein, was er wirklich ist: Der Beste Ukulele-Spieler den Du jemals sehen wirst. Er ist ein unglaubliches Talent mit einer grossartigen Persönlichkeit, die sich wirklich in seiner Kunst zeigt.</p>
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<p class="caption">Das Foto im Slide oben ist von Ryota Mori, das Slide selber von Garr Reynolds</p>
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